In der Beratung von Unternehmen hatte Thomas Maier immer wieder erlebt, dass Betriebsübergaben wirtschaftlich und organisatorisch vorbereitet waren – und dennoch wesentliche Fragen offenblieben. Erwartungen waren unausgesprochen, Verantwortlichkeiten unklar und Entscheidungen wurden verzögert.
Mitunter war ein Betrieb auf dem Papier bereits übergeben, während Mitarbeiter weiterhin den früheren Chef als Entscheidungsträger wahrnahmen. Die formale Übergabe war vollzogen – Rollen und Verantwortung waren jedoch noch nicht tatsächlich angekommen.
Im Frühjahr 2026 sprach Thomas Maier mit Jakob Wohlfarter und Michaela Maier über diese Beobachtungen. Aus dem gemeinsamen Austausch entstand die Idee, daraus einen strukturierten Ansatz und ein Unternehmen zu entwickeln. Alle drei brachten ihre unterschiedlichen fachlichen Perspektiven ein: aus der Beratung von Unternehmen und Familien, aus psychosozialer Beratung und aus der Steuerberatung.
Im Juni wurde daraus ein konkretes Konzept. Ausgangspunkt war eine einfache Erkenntnis: Bevor Lösungen entwickelt werden, muss klar sein, wo Unternehmen und beteiligte Menschen tatsächlich stehen, welche Interessen und Loyalitäten wirken und welche Rollen gelebt werden.
zuerst verstehen, dann gezielt begleiten.
Die Tiefenanalyse schafft dafür die Grundlage. Darauf aufbauend werden die sichtbar gewordenen Themen bearbeitet und tragfähige Veränderungen unterstützt.
Die unterschiedlichen fachlichen Perspektiven ergänzen sich, die Zuständigkeiten bleiben klar:
OIKOMOS und Steuerberatung arbeiten auf unterschiedlichen fachlichen Ebenen an derselben Übergabe – mit klaren Zuständigkeiten und auf Augenhöhe.
Im Juli 2026 wurde das Konzept mit Unternehmen und Steuerberatungskanzleien diskutiert. Die Rückmeldungen bestätigten den Bedarf und gaben gemeinsam mit der wirtschaftlichen Analyse den Ausschlag für die Gründung von OIKOMOS.